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Internationaler Grafikwettbewerb des Panathlon International

Datum: 08.-10.06.2016
Ort: Venedig
Autor: Hedda Strasser

Unsere Distriktspräsidentin, Gerti Gaisbacher, hat mich - über Ersuchen der Fondazione Culturale Panathlon International Domenico Chiesa - in die Grafikwettbewerbs-Kommission nach Venedig entsandt.

Dieser internationale Wettbewerb hat das Ziel, unter jungen Menschen in Ländern in denen es Panathlon-Clubs gibt, die Ethik im Sport, wie Fair Play, Anti Doping und die Kultur nahe zu bringen und in Zusammenarbeit mit der Domenica Chiesa-Stiftung die Bildung der Jugend zu seriöser Sportausübung zu fördern.
Der Organisation dieses Wettbewerbes liegen die Themen der positiven Werte des Sports wie Fair Play, Anti Doping, die Beachtung der Regeln des Sports und des Respekts gegenüber den Gegnern sowie die Verweigerung der rassischen und religiösen Diskriminierung zugrunde. Dies wird in Form von klassischen Werken der Kunst ausgedrückt.

Nach meiner Ankunft gab es mit einem Teil der Kommissionsmitglieder, nämlich mit Sergio Allegrini und Emanuela Chiappe aus Rapallo eine Vorbesprechung, bei der die Unterlagen für den nächsten Tag vorgelegt und erörtert wurden.

Dabei wurde vereinbart, dass am nächsten Tag von den Kommissionsmitgliedern aus den 241 eingereichten Arbeiten – a) Seriengrafik und Malerei – sowie b) Computerarbeiten (coloriert und farblos) – jeweils die drei besten Arbeiten ausgewählt werden sollen. Diese Arbeiten wurden von Schülern und Studenten der Jahrgänge 1997 bis 2002 eingereicht.

Wie vereinbart, trafen wir uns Samstag Vormittag - vor dem Panathlon Clublokal Venezia – im Palazzo dell’Ordine dei Cavalieri di Malta. Gemeinsam mit Marina Chiesa, Roberta Caliari und Enrico, Emanela Chiappe und mir, fand dann - unter Vorsitz von Sergio Allegrini - die Auswahl der Arbeiten statt. Es war erstaunlich, wie einig sich die Kommissionsmitglieder waren. Es gab kaum Diskussionen, sondern nur „si“ oder „no“. Bei der 1. Sichtung mußten bis zu 30 Exponate aus den jeweiligen Arbeitsgebieten ermittelt werden. Danach gab es die 2. Sichtung – bei der nur maximal 10 Werke in die letzte Auswahl kamen. Nach nicht ganz zwei Stunden – in harmonischer Atmosphäre - standen die besten Arbeiten in jeder Kategorie fest. (Ergebnisse demnächst auf panathlon.net)

Eine wunderbare Einladung von Signora Chiesa zum Essen mit Blick auf den Markusplatz und das Meer beendete den zweiten Tag. Dabei wurde an mich die Bitte gerichtet, im nächsten Jahr auch Werke aus Österreich einzureichen.

Diese Einladung hat mir die Möglichkeit geboten, den Grazer Club auf internationaler Ebene zu vertreten und ich konnte mich von der Freundschaft der Panathleten auf internationaler Basis eindrucksvoll überzeugen.

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